Ihr Lieben,
mittlerweile bin ich wieder gut in Rotorua angekommen und jetzt kommt endlich mein letzter Reisebericht meiner Südinsel-Tour.
Nach Wanaka bin ich zum Mount Cook (oder auch Aoraki genannt) gefahren, der mit seinen 3724m der höchste Berg Neuseelands ist. Mount Cook liegt praktischer Weise im Mount Cook National Park und beherbergt 22 der rund 30 Berge, die über 3000m hoch sind. Eine Besonderheit des Mount Cook National Park ist, dass rund 40% des Gebietes vergletschert sind. Der größte Gletscher "Tasman Glacier" ist immerhin noch 27km lang, hat aber in den letzten Jahren deutlich abgenommen.Die Autofahrt war wie immer sehr schön und führte mich entlang des "Lake Pukaki" zum Mount Cook Village (700m). Wie auf den Bildern leicht zu erkennen ist, hat der See eine wunderschöne hellblaue/türkisene Farbe. Der Grund dafür ist ganz einfach, es ist ein Gletschersee und das Pulver der Steine über dem Tasman Gletscher lassen den See in diesen tollen Farben erleuchten.
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| Autofahrt von Wanaka zum Mount Cook (200km) |
Nach Wanaka bin ich zum Mount Cook (oder auch Aoraki genannt) gefahren, der mit seinen 3724m der höchste Berg Neuseelands ist. Mount Cook liegt praktischer Weise im Mount Cook National Park und beherbergt 22 der rund 30 Berge, die über 3000m hoch sind. Eine Besonderheit des Mount Cook National Park ist, dass rund 40% des Gebietes vergletschert sind. Der größte Gletscher "Tasman Glacier" ist immerhin noch 27km lang, hat aber in den letzten Jahren deutlich abgenommen.Die Autofahrt war wie immer sehr schön und führte mich entlang des "Lake Pukaki" zum Mount Cook Village (700m). Wie auf den Bildern leicht zu erkennen ist, hat der See eine wunderschöne hellblaue/türkisene Farbe. Der Grund dafür ist ganz einfach, es ist ein Gletschersee und das Pulver der Steine über dem Tasman Gletscher lassen den See in diesen tollen Farben erleuchten.
Ich hatte an meinem Ankunftstag mal wieder echt Glück mit dem Wetter und die Sonne hat sich gezeigt, was dort oben nicht so häufig vorkommt. Da meine Gletschertour am Nachmittag war, hatte ich noch etwas Zeit und bin zum "Mueller Glacier" gefahren und vom Pakrplatz aus zu einem Aussichtspunkt gelaufen. Für die ganze Wanderung von 4h hatte ich leider keine Zeit. Am Nachmittag habe ich mich dann mit 43 Asiaten (einer riesen Reisegruppe...) zum "Tasman Glacier" aufgemacht. In meinem Boot waren insgesamt neun Leute plus ein Tourguide. Insgesamt waren wir auf dem Gletschersee rund 45min und wir hatten Glück, dass sich einige Eisberge gedreht haben und wir somit super blaues Eis sehen konnten. Der See auf dem wir gefahren sind, war vor rund 40 Jahren noch selber Teil des Gletschers und so hoch , wie die Steinmauern drum herum sind. Wenn die Erderwärmung so weitergeht, wird der Gletscher in rund 100 Jahren fast verschwunden sein. Am nächsten Tag hatte ich leider Pech mit dem Wetter, denn die Wolken waren super tief und wir konnten fast nichts sehen. An dem Tag bin ich dann nur gemeinsam mit einer Wienerin zum Aussichtspunkt gefahren, von wo aus man den Gletschersee sehen konnte.
Am nächsten Tag ging es weiter zum "Lake Tekapo", wo ich allerdings nur eine Nacht geblieben bin. Am Nachmittag bin ich dann noch hoch zum Mount John gelaufen und von dort aus am See zurück zum Dorf. Am "Lake Tekapo" kann man besonders gut die Sterne beobachten, da es dort eine der klarsten und dunkelsten Nächte hat. Leider war es bei mir am Abend bewölkt...
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| Autofahrt von Mount Cook bis nach Tekapo (100km) |
Am nächsten Tag ging es weiter zum "Lake Tekapo", wo ich allerdings nur eine Nacht geblieben bin. Am Nachmittag bin ich dann noch hoch zum Mount John gelaufen und von dort aus am See zurück zum Dorf. Am "Lake Tekapo" kann man besonders gut die Sterne beobachten, da es dort eine der klarsten und dunkelsten Nächte hat. Leider war es bei mir am Abend bewölkt...
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| Autofahrt von Tekapo nach Pegasus (260km) |
Am nächsten Morgen ging es weiter nach Christchurch, wo ich aber nur ein paar Stunden geblieben bin. Die Stadt sieht auch heute, vier Jahre nach dem Erdbeben, wie eine Kriegsstadt aus. Die komplette Innenstadt ist zum größten Teil zerstört und viele Gebäude wurden nicht wieder aufgebaut, sondern einfach nur eingezäunt. Die meisten Geschäfte sind geschlossen und es wurden Container aufgestellt, um einige Geschäfte zu ersetzen. Am Nachmittag bin ich dann weiter nach "Pegasus" gefahren, einem Vorort von Christchurch, in dem Karen (Keith Zwillingsschwester) und ihr Mann Richard wohnen.
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| Autofahrt von Pegasus nach Kaikoura (150km) |
Nach einer sehr komfortablen Nacht im Einzelzimmer und mit einem leckeren Aebdnessen und Frühstück, habe ich mich auf den Weg nach Kaikoura, dem letzten Stop auf meiner Reise, gemacht. Kaikoura ist ein kleines Fischerstädtchen direkt am Meer, welches für seine Wal-Beobachtungstouren und vielen Seerobbenkolonien entlang der felsigen Küste bekannt ist. In Kaikoura bin ich insgesamt drei Nächte geblieben. Am Ankunfstag bin ich noch zum "Sawcut Gorge" gefahren, einer beeindruckenden Schlucht ca. 70km nördlich von Kaikoura. Da es keine Ausschilderungen gab, habe ich mich natürlich erstmal verfahren und bin erst um 16 Uhr am richtigen Parkplatz angefahren. Ich war erst noch unsicher, ob ich den 3h Weg noch um diese Uhrzeit laufen sollte, aber dann habe ich die zwei Amerikaner Nicole und James getroffen, die auch gerade loslaufen wollten. Den beiden habe ich mich dann angeschlossen und hatte eine meiner beeindruckensten Wanderungen auf der Südinsel. Während der Wanderung mussten wir öfters den Fluss überqueren und ich war bnach dem ersten Mal echt stolz auf meine wasserfesten Wanderschuhe und froh über meine trockenen Füße. Tja, zu früh gefreut, die tiefste Stelle zum Überqueren des Flusses war fast Po-tief, da hat dann wasserfest auch nicht mehr geholfen. ;) Zum Glück war das Wasser schön warm und diente als super Erfrischung an diesem heißen Tag. Nach guten 1,5h sind wir dann am "Gorge" angekommen, der dann zum Teil nur noch ein paar Meter breit war. Von dort aus bin ich dann mit James zurück zu den Autos gelaufen und Nicole hat ihre mehrtätige Wanderung fortgesetzt.
Am nächsten Tag habe ich mit meiner Zimmergenossin aus England den "Kaikoura Peninsula Walk" gemacht, der auch sher schön war. Da es dann am Nachmittag geregnet hat, bin ich im Hostel geblieben und habe das kostenlose Internet genossen.
An meinem letzten Tag habe ich noch eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt über das Meer geplant, allerdings hörte der Weg nach einer Weile auf und ich musste umkehren. Da das Wetter sich aber noch mal von einer besten Seite gezeigt hat, habe ich mich noch mal an den Strand zum Sonnebaden gelegt.
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| Autofahrt von Kaikoura nach Kapiti (210km) |
Und dann war da auch schon mein letzter Tag auf der Südinsel und ich bin morgens zurück nach Picton gefahren, von wo aus die Fähre mich mittags nach Wellington gebracht hat. Da es zu spät war, um noch am gleichen Tag bis nach Rotorua zu fahren, habe ich noch einmal in Kapiti (ca. 50km nördlich von Wellington) übernachtet und bin dann am morgen danach zurück nach Rotorua gefahren.
Somit bin ich wieder gut in Rotorua angekommen und genieße meine letzte Woche da, bevor es nach Napier zu meinem neuen Job geht.
Insgesamt habe ich 5780 km zurückgelegt und hatte 9 sehr nette Mitfahrer aus den USA, Norwegen, Frankreich, England, Brasilien und natürlich Deutschland.
Am Samstag heißt es dann Koffer packen und nach Napier umziehen, ich bin schon sehr gespannt!
Bis dahin, fühlt euch gedrückt <3





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